Aktuell

19.11.2010 – Vom Buch bis zum Medikament
Sabine Adler, Mittelstufenleiterin der AFG, zeigte sich zufrieden.

Auch wenn die Berufsbörse im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule in diesem Jahr nicht gerade „gestürmt“ wurde, Anbieter wie auch Interessenten gab es immer noch reichlich. Gemeinsam mit der Werbegemeinschaft Havixbeck organisiert die Schule einmal im Jahr diese Infobörse.

Die Besucher durften bei den Häppchen zugreifen, die vom AFG-Catering-Team Sabine Adler, Bernadette Klaus, Jürgen Scholz, Klaus Klein und den Schülern vom Hauswirtschaftskurs, unter Leitung von Annette Blawatt, angerichtet waren.

Gegenüber demonstrierte Stefan Spiekermann (Spiekermann – Die Tischlerei mit Idee) in geradezu beeindruckender Weise, was ein mittelständischer Betrieb zu leisten vermag, wenn Können, Know How und Marketing stimmen. So sah auch er die Berufsbörse stimmig: „Hierher kommen viele, die sich nach einem Praktikumsplatz oder Ausbildungsplatz umsehen wollen.“

Diesem Gedankengang folgte auch Buchhändler Franz-Josef Janning: „Die 14- und 15-Jährigen sind für mein Geschäft noch zu jung.“ Dennoch wurde er nicht müde, seinen jungen Besuchern die Vorteile seines Berufsstandes zu erklären.

zurück zur Übersicht

Damit hatten die Bänker überhaupt keine Probleme. Bei Vergütungen für Azubis schon im 1. Ausbildungsjahr von mehr als 700 Euro, drängten sich viele junge Leute an den Info-Ständen von Volksbank Baumberge und Sparkasse Westmünsterland.

Dass aber auch das Finanzamt nicht unbemerkt blieb, lag wohl mehr an den drei stetig charmant lächelnden Damen. Und weil Marianne Weisgerber, Mareike Schürmann und Mechthild Griese belegten, wie schön eine Beamtenlaufbahn selbst beim Finanzamt sein kann, erfreuten sie sich regen Zulaufs.

Ähnlich auch die Havixbecker Druckerei Wallace. Schließlich konnte hier der Chef mit Drucktechniken aufwarten, die in verblüffender Ähnlichkeit, wenn auch viel simpler und winziger, schon so manch einer am heimischen Computer eingesetzt hatten.

Beim Beschallungstechniker Ansgar Philipskötter hielt sich auffallend lange Havixbecks Beigeordneter Wolfram Pott auf. „Nein, nein - ich versuche nicht mich beruflich zu verändern“, wehrte er lachend Spekulationen ab.

Aber weder Arzt, noch Apotheke, Krankenkasse, Maschinenbau, Gärtnerei, Spediteur, Feinmechanik oder Versicherungskaufmann konnten den Zulauf bei Charly Weiper (Weiper Friseure Havixbeck) toppen. Überwiegend die Mädchen zeigten dort Interesse an den neuen Herbstfrisuren.