Aktuell
18.11.2010 – Neueröffung Kaminzimmer des Haus Füsting
Klassisch und zugleich modern Mehr Platz für Gäste: Haus Füsting erweitert das Kaminzimmer mit einem Wintergarten
Nach dem Kleinkunst- und Bauernmarkt Ende August regierten in einem Teil von Haus Füsting, Masbeck 30, in Havixbeck die Handwerker.
Jetzt ist die Zeit der Umbauarbeiten beendet: Ab dem heutigen Donnerstag, 18. November, dürfen sich ab 17 Uhr die Gäste auf die bewährten Köstlichkeiten aus der Küche von Antonius Füsting in großzügigeren Räumlichkeiten freuen.
„Es sind zwar nur 35 Quadratmeter zusätzliche Restaurantfläche hinzugekommen, doch die entfachen eine ganz besondere Wirkung“, erklärt Architekt Gerd Brinkhaus, der die Pläne für die Erweiterung und die Restaurierung des Gebäudeteils erarbeitet hat. Auf beiden Seiten der gemütlichen Gaststube befinden sich jetzt zwei jeweils knapp 70 Quadratmeter große Restauranträume die bei normaler Bestuhlung Platz für jeweils 45 Gästen bieten, bei geschlossenen Gesellschaften sogar bis zu 60 Personen.
„Es fehlte uns ein zweiter Raum für Gesellschaften“, hatte Antonius Füsting gemeinsam mit seiner Frau Maria festgestellt. Und da mit Sohn Roland, der das Kochhandwerk erlernt hat und sich derzeit – nach zwei Schweizaufenthalten in Zürich und Luzern – in anderen Restaurants als Koch zusätzliche Qualifikationen erarbeitet, auch die Unternehmsnachfolge gesichert ist, entschlossen sich die Inhaber, in das beliebte Restaurant zu investieren.
In den vergangenen Wochen wurden aus dem alten Kaminzimmer nicht nur der komplette Boden und die alte Feuerstelle entfernt. Auch ein Teil der alten Sandstein-Außenmauer wurde Stein für Stein abgetragen und als eine der Wände des Wintergartens wieder integriert.
Die neue Kombination aus Kaminzimmer und Wintergarten erhielt nicht nur einen in sandfarben verfliesten Boden, der dank integrierter Heizung für eine gleichmäßige, wohlige Wärme sorgt.
Für die richtige Atmosphäre sorgt auch der neue Kamin, der wie Teile der individuell regelbaren Beleuchtungsanlage in einem dunklen Rot gestaltet wurde, das für einen interessanten Kontrast zu den sandgestrahlten Natursteinwänden sorgt.

Bei der Erweiterung wurde nicht nur das alte Sandsteinmauerwerk aufgearbeitet und wieder eingebaut – durch die großzügigen Glasflächen des Wintergarten sind die Räumlichkeiten zu jeder Jahreszeit für die Gäste attraktiv.

Im neuen Kaminzimmer wurde großer Wert auf ein stimmungsvolles Gesamtbild gelegt. Hier findet der Gast die passende Atmosphäre, um die Köstlichkeiten aus der Küche genießen zu können.
In Kombination mit der Bestuhlung in dunkelbraunem Leder und den modern wirkenden Eichentischen entstand so ein Gesamtbild, das von ersten, neugierigen Besuchern des Hauses schon mit großem Lob bedacht wurde.
Besonders die „Wuten“ genannten Beleuchtungsinseln unter der Decke sorgen mit gedämpftem Licht für Wohlbehagen bei den Gästen. An den Wänden bieten das Licht und die abwechselnd glatten und rauen Sandsteinoberflächen ein interessantes Spiel von Licht und Schatten.
Bei der Materialwahl der Einrichtungsgegenstände wurde die Verbindung zum bestehenden Gaststättenbereich durch eine Variation erfolgreich hergestellt.
Wird der Gast im Entree von gekalkter Eiche begrüßt, so findet sich das klassische Holz auch in der Möblierung der neuen Räumlichkeiten wieder, jedoch mit klaren, gradlinigen Formen, wie sie dem modernen Zeitgeist entsprechen und zugleich zeitlos wirken können.
„Natürlich dürfen sich die Besucher auch in Zukunft auf die bekannt hohe Qualität unserer Speisen freuen“, versichert Küchenchef Antonius Füsting. „Nur, dass sie jetzt mehr Platz vorfinden – und das in einem besonderen Ambiente“, ergänzt seine Frau Maria, die den Servicebereich des beliebten Restaurants leitet.

Mit gezielten Blickfängen, dem Wechselspiel aus glatten und rauen Sandsteinoberflächen und dem Einsatz von Licht als Gestaltungsmittel erhält das Restaurant seinen besonderen Charakter.
